Die Kathedrale und
Präsidenten Palast in PaP
An diesem Morgen besuchen wir ein paar Viertel in PaP und
Sabine Wilke ist sehr glücklich zu sehen, das vor dem Präsidenten Palast, das
riesige Zeltlager geräumt wurde. Das die Strassen wieder frei sind. ‚Hier war
alles voll mit Zelten’ sagt Sie und deutet über den Platz, der an einen Park
grenzt – den größten in PaP.
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Der Präsidenten Palast |
Gegenüber ragt der zerstörte und in sich zusammengesackte
Präsidenten Palast. Kaum vorstellbar, das so ein riesiges Gebäude einstürzt wie
ein Papphaus. Der Anblick ist zerstörend.
Wir fahren weiter zur Kathedrale, die einmal wunderschön
gewesen sein muss. Das deuten die Fassaden noch an. Ein Tag nach dem Beben, so
erinnert sich Sabine, sei hier eine Messe abgehalten worden. Obwohl ich nicht
Katholisch bin und ich keinen sonderlichen Bezug zu Kirchen habe, erschüttert mich dieses Bild ganz tief in
mir drin. Eine Frau läuft auf mich zu und bettelt mich um ein paar Gourdes an
und streckt mir Ihr Baby entgegen. Aber ich darf/kann/soll nichts geben. Ich bin
hier als Eine von CARE und logischerweise kann man als Hilfsorganisation keinen
Leuten mal eben so Geld zu stecken. Das bringt auf lange Sicht auch nichts.
Aber dennoch, alles in mir drin will und möchte und ich denke darüber nach was
diese paar Gourdes für die Frau bedeuten würden und was sie für mich bedeuten.
Wir reden hier über nicht einmal einen Euro.
Man deutet mir einzusteigen und ich kann nicht mehr an mich
halten. Ich schäme mich für mein Weinen und ich ärgere mich über meine
Hilflosigkeit.
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Die Kathedrale in PaP |
Ich hatte mir vorgenommen sehr aufmerksam mir selbst
gegenüber zu sein auf dieser Reise und sehr bewusst damit umzugehen, wie ich
mich verhalte und welche Gefühle ich ausstrahle. Ich möchte hier keine
Mitleidbekundungen tun. Das hilft den Menschen wirklich nicht weiter. Es gibt
einen sehr großen Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl, das sehr wohl
SEHR angebracht ist. Die Angst begleitet mich, das in meiner Miene so was wie
Mitleidbekundungen und Distanz steckt, oder so verstanden werden könnte. So denke
ich nicht und so fühle ich auch nicht. Aber es macht mich so wütend - dieses
Ungleichgewicht zwischen den Welten. Dennoch dieses Bild der Kathedrale und die Frau mit Ihrem
Baby hauen mich um und so blicke ich aus dem Fenster und denke unwillkürlich
darüber nach was eigentlich wichtig ist im Leben? Was WIRKLICH wichtig ist im
Leben und plötzlich erscheinen mir sehr viele Dinge und ‚Probleme’ aus meinem
Leben in Deutschland sehr banal.
Carrefour – Der
Wiederaufbau
Weiter geht es nach Carrefour, das ist ein Stadtteil von PaP
und einer der Brennpunkte. Nicht das es schon vor dem Beben zu den absoluten
Armutsvierteln gehört hat, nein, das Beben hat wirklich kaum noch einen Stein
auf dem anderen stehen lassen.
Im Vorbeifahren erklärt mir Sabine das die Häuser hier von
der Baubehörde untersucht und allesamt markiert wurden. Grün heißt, es ist noch
bewohnbar, gelb das es wieder aufgebaut werden kann und rot, das es absolut
nicht mehr bewohnbar ist.
Außerdem haben Teile von Carrefour noch ein anderes Problem:
Hier gibt es keine intakte Abwasserversorgung und in der Regenzeit steht hier
fast alles unter Wasser...
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Sabine Wilke und ich in Carrefour |
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Sabine Wilke und ich in Carrefour |
Die Zerstörung ist überall zu sehen. Kaum zu Glauben, das es
schon weit über zwei Jahre zurück liegt. Ein Ausblick über die Stadt. Dahinter
liegt das funkelnde, türkise Meer – ein Ausblick, der einer Urlaubsbroschüre
entsprungen sein könnte. Davor allerdings, ein Blick über Bauruinen,
Baustellen, Schuttberge und Übergangshäuser.
Eine große Anzahl von Menschen ist seit dem Erdbeben wieder
in Übergangshäusern oder aber, hat zusammen mit CARE die Möglichkeit ihr Haus
wieder aufzubauen. Diesmal aber Erdbebenresistent. Weil das was hier noch rum
steht, will man so gar nicht wieder aufbauen. Bei dem nächsten Beben, würde
alles wieder in sich zusammen fallen. Der Hauptgrund für diese Verwüstung sind
schlechte und bröselige Baustoffe, die von dünnen Stahlstangen zusammengehalten
wurden. Man muss kein Baufachmann sein um zu erkennen, dass diese Häuser keinem
Beben stand halten würden.
Diese sogenannten ’Shelter’ Programmes beinhalten:
Übergangshäuser errichten, Häuser wieder aufbauen und ganz neue Häuser bauen.
Das ist ein sehr langwieriges Projekt, weil erst einmal zwischen all den Ruinen
und Schutthaufen, wieder Platz geschafft werden muss und die Leute Anleitungen
und Baumaterial von CARE erhalten Ihre Häuser aufzubauen.
Man kann nicht einfach hingehen und irgendwo Häuser
hinbauen. Die ganze Gegend liegt auf einem Berg und es ist auch nicht viel
Platz, da überall noch Bauruinen und Schuttberge stehen.
Dennoch – es hat sich vieles getan und obgleich ich noch nie
hier war, sehe ich doch die kleinen und großen Erfolge. Ich darf einen Blick in
ein Haus werfen, das wieder mit Hilfe von CARE aufgebaut wurde und lerne viel
von Sabines Wissen. Aber schaut selbst!
Übergangshäuser
300.000 Häuser gingen kaputt und wurden untersucht und
markiert, wie ich im Abschnitt vorher schon beschrieben habe. Nicht alle Häuser
kann und will man wieder aufbauen und vieles kostet viel Zeit. Daher mussten standardisierte
Übergangshäuser bereitgestellt werden. Sie sind etwas 20qm Meter groß und haben
ein Fenster. Die Seiten sind aus Plastikwänden, das Dach aus einem robusten
Wellblech. Natürlich keine Traumlösung, aber alles besser als im Camp. Die
Camps sind das absolute Grauen.
Nun kommt die schwierigste Frage: Wie entscheiden die NGO’s
wer Anspruch auf ein solches Haus hat? Schnell hatten sich die Organisationen
abgesprochen, wer welchen Bezirk abdeckt. CARE hat viel in Carrefour und der
Region Léogâne unternommen, wie ich schon vorher berichtet hatte. Wie
entscheidet man wer ein Überganghaus braucht und wer am meisten Anspruch darauf
hat? Das ist eine schwierige Frage, da die Antwort so einfach ist: ALLE! Aber
alle auf einmal ging leider nicht, es waren 1,5 Millionen Obdachlose und so
schnell konnten nicht alle in Übergangshäuser. Daher wurden erst einmal Frauen,
Mütter, Kinder, Alte und Kranke berücksichtigt.
Die Übergangshäuser kranken an Sicherheit, manche sind viel
zu heiß und in der Nacht zu kalt. Auch hier gibt es wirklich verschiedene
Standards. CARE’s Häuser haben zumindest ein Fenster. Ich habe auch Häuser
gesehen, die halb so groß, komplett aus Plastik und ohne ein Fenster sind.
Ich treffe nochmals auf den Direktor der Schule ‚Pyramide’,
als wir die Shelters besichtigen und er hat, gemeinsam mit seiner Mutter, das
Übergangshaus umgebaut. Mittlerweile ist es von Außen mit Zement verkleidet und
hat innen Holzwände. Der ganze Umbau, erzählt er, hat ihn umgerechnet 800
Dollar gekostet. Das ist sehr viel und zwar so viel das kaum ein Haitianer, in
Notlage dieses Geld aufbringen kann. Manche haben auch an ihre Übergangshäuser
‚angebaut’ und nun eine kleine Terrasse oder einen Schuppen angrenzen lassen.
So hat es gar nichts mehr von einem improvisierten zu Hause, sondern wirkt
beinahe sehr heimisch.
Ich spreche mit einer jungen Frau – die mir später auch noch
Nachhilfe im Dreadlock drehen gibt – und die mit ihren acht Geschwistern und
ihrer Mutter in einem Übergangshaus lebt. Sie ist sehr scheu und es dauert ein
bisschen, auch bedingt durch die Sprachbarriere mit ihr warm zu werden. Das
Haus ist nicht sicher. Hier kann jeder einfach das Plastik durchschneiden und
in unser Haus eindringen, berichtet sie.
Ich frage Sie, ob hier vorher ihr richtiges Haus gestanden
habe und sie bejaht. Als ich ihr am Ende unseres Gesprächs viel Glück wünsche
und ihr wünsche, das sie bald wieder ihr richtiges Haus hat, lacht sie nur
leise. Ob ich ihr dabei helfen mag, fragt sie mich.
Nein, sage ich, ich kann Dir nicht helfen, aber ich kann den
Menschen in meinem Land davon berichten, wie es Dir und Euch hier geht und
dafür ein Bewusstsein schaffen, das ihr weiter unsere ganze Kraft und
Unterstützung erhaltet.
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Mit einigen Kindern vor ihrem Überganshaus |
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Mit einigen Kindern vor ihrem Überganshaus |
Camps
Nun fahren wir also doch in ein Camp. Ich bin unsicher, weiß
nicht ob es OK ist hier einfach so reinzumarschieren. Aber ich versuche so
ungezwungen und respektvoll wie nur eben möglich zu sein und darf feststellen,
dass die Haitianer die hier immer noch Leben, sehr offen darüber sprechen.
Evelyn, unsere Fotografin läuft vor mir her und begrüßt mit einem wunderbar
amerikanischen ‚Bonjour’ die Kinder die uns entgegen laufen. Von ihr kann ich
noch viel lernen. Sie läuft mit einer Normalität durch Krisengebiete, als würde
sie hier täglich ein und ausgehen.
Der Geruch ist grauenvoll. Alles hier ist grauenvoll. Enge
stickige Gassen. Menschen die vor ihren Zelten sitzen und in einer kleinen
Wanne ihre Wäsche waschen, oder aber auf einem kleinen Brenner was zu essen
kochen. Keine ‚Camp Idylle’ sondern trauriger Alltag.
Überall hocken sie und es riecht nach Schmutz und Dreck. Die
Planen sind nach der Zeit auch schon vom Schmutz gezeichnet und die Regenzeit
macht alles noch schlimmer. Eine Frau erzählt mir, dass sie nachts immer
aufstehen muss, wenn es regnet (und es regnet hier oft Nachts) und das Wasser
aus dem Zelt schaufeln muss, damit ihre Kinder im Trockenen liegen. Die Angst
ist groß, die Hoffnungslosigkeit überall spürbar.
In einem der Camps in Carrefour |
Die Menschen hier, haben sich ein wenig Ordnung verschafft
und die Gassen benannt. So stapfe ich gerade als durch die ‚Grand Rue’ (Große
Strasse) und sage einem kleinen Jungen und einem Mädchen in einem Barbie
T-Shirt ‚Hallo’, die mich anstarren und hoffen, ich bringe gute Nachrichten.
Alle sind sehr freundlich.
In den Camps so berichtet mir jemand, haben sich die Banden
auch wieder breit gemacht, die aus dem Gefängnis geflohen sind nach dem
Erdbeben. 7500 Inhaftierte haben, als das Gefängnis zusammen stürzte, ihren Weg
in die Stadt gefunden und ‚regieren’ die Camps.
Im übrigen, um hier mal gleich einen Irrglauben zu nehmen:
Es gibt keine Unicef Camps, CARE Camps, Oxfam Camps oder Samarita Camps. Es
gibt ein Sean Penn Camp, das stimmt, aber auch hier haben andere mitgeholfen.
Also soviel zu unserem/meinem Irrglauben. Die NGO’s arbeiten hier Hand in Hand.
Einer bringt die Planen, der nächste kümmert sich um die Wasserversorgung und
der nächste wiederum um die medizinische Versorgung.

Ich spreche mit einer Frau die seit dem Beben hier mit ihren
Kindern lebt. Sie glaubt nicht, dass sie jemals hier wieder rauskommt. Was kann
man da sagen? Ich wünsche ihr viel Glück und bin sicher, dass auch ihr bald
geholfen wird.
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In einem der Camps in Carrefour |
Das Camp von aussen. |
Das Treffen mit Gary
Victor
Das war natürlich aufregend. Nun hatte ich so lange an dem
Hörbuch ‚Der Blutchor’ gesessen und dieses Hörbuch hat mich letztlich auch hier
hin geführt. Bisher kannten Gary und ich uns nur von Fotos und als ich im Hotel Oloffson ankam, war ich tatsächlich
etwas nervös. Gary Victor ist eine große haitianische Persönlichkeit und wirklich
JEDER Haitianer kennt ihn. Neben dem das er zahlreiche Bücher geschrieben hat
und einer der führenden haitianischen
Autoren ist, machten ihn auch seine Journalistischen Arbeiten landesweit
bekannt. Für seine kritische Haltung der Politik gegenüber, wird er zwar vom
Volk geschätzt allerdings nicht von denen die dieses Land vermeintlich
‚führen’.
Als er reinkommt gibt es keine Berührungsängste. Keine
komischen, unangenehmen Pausen. Eine herzliche Umarmung. Ein Treffen, das mich
sehr erfreut und offensichtlich Gary auch.
Sabine übersetzt das Gespräch mit ihm, denn ich verstehe
mittlerweile wieder das meiste in Französisch, aber leider spreche ich viel zu
wenig, um ein inhaltsvolles Gespräch zu führen. Mit Garys Englisch steht es
ähnlich.
Ich habe ihn heute regelrecht Löcher in den Bauch gefragt.
Aber auch er hatte viele Fragen.
Sehr bald kommen wir auf die Umstände zu sprechen. Er
spricht es an und möchte wissen, wie es mir geht, wenn ich hier in Haiti
rumfahre und all diese verstörenden Dinge sehe.
Als ich entgegne das es mich sehr mitnimmt und das ich sehr
traurig bin das alles zu sehen und so vieles davon nicht zu begreifen, nickt er
nur und meint, das er tagtäglich sehr traurig und geschockt sei über die Lage.
Wieder fällt der Satz den ich so oft in den letzten Tage
gehört habe: ‚Um Haiti zu verstehen, muss man sehr weit in der Geschichte
zurückgehen. Haiti hat eine sehr komplexe Geschichte’
Weiter sagt er, das Haiti keinen Staat habe, das es keine
Führung gäbe die irgendwas Sinnvolles machen würde. Gleichzeitig steht er dem
neuen Präsidenten sehr wohlwollend gegenüber. Michel Martelly ist ein sehr
bekannter Musiker und neuer Präsident von Haiti. Nur habe er kein Parlament das
für ihn stimme und somit sind ihm, trotz aller guten Vorsätze, die Hände
gebunden.
Gary trinkt lächelnd seine Seven up, während er bestätigt,
dass die Politiker seine Artikel nicht so sehr zu schätzen wüssten.
Ob er jemals darüber nachgedacht hätte, das Land zu
verlassen und nach Amerika oder Europa zu ziehen, möchte ich wissen? Nein, habe
er nie, sagt er, ohne lange darüber nachdenken zu müssen. Er wäre durch und
durch ‚Caribean’, er könne sich wohlmöglich vorstellen in einem anderen
karibischen Land zu leben, aber niemals ganz woanders. Zu sehr sei er
verwurzelt mit Kultur und Musik, mit den Menschen und der karibischen Seele.
Dann erzählt mir Gary von dem Tag des Bebens. Er war bei
seiner Mutter an diesem Tag. Die Erde schrie, sagt er, ein schreckliches
quietschendes Geräusch. Er war in Panik und krabbelte auf allen Vieren aus dem
Haus heraus, gemeinsam mit seiner Mutter. Die Wände, erinnert sich Gary,
wankten wie Blätter im Wind. Das war sehr erschreckend und seine Mutter blieb
ruhig während er voller Panik war. Das Haus wurde nicht beschädigt. Als das
große, erste Beben vorbei war, brachen alle Handynetze ab. Niemanden konnten
man mehr erreichen, auch nicht auf dem Festnetz. Man konnte auch nicht mit dem
Auto irgendwo hin fahren, da alle Straßen von Schutt voll waren. Es war alles
in Nebelstaub getaucht. Gary bekam keine Verbindung zu seinen Kindern. Er
rannte los und lief sechs Stunden durch die Stadt, es wurde Abend darüber. Er
erinnert sich daran, das er diese sechs Stunden seine Kinder für tot geglaubt
hatte. In diesen sechs Stunden hat er Bilder gesehen, die ihn bis heute
verfolgen. Als er im Finstern, am anderen Ende der Stadt endlich am Haus ankam,
lagen seine Tochter und sein Sohn mit einer Freundin der Mutter im Garten. Die
Mutter hatte sich auch auf die Suche nach wiederum ihrer Mutter gemacht. Seine
Tochter war immer noch am zittern und war völlig traumatisiert. Aller schliefen
in ihren Gärten mehrere Tage lang, weil alle soviel Angst vor einem weiteren
Beben hatte, erinnert sich Gary.
Seit dem hat sich das Verhältnis zu seinen Kindern, zu
seiner Frau und auch zu seiner Exfrau sehr stark verändert und ist sehr viel
inniger geworden. Die Dinge die man wertschätzt und die Prioritäten verändern
sich schlagartig.
Auch sein Schreiben habe sich verändert, er würde weniger
intellektuell schreiben, dafür mehr vom Herzen. Es habe sein Leben sehr
beeinflusst. Sein Verleger rät ihm, dass er ein Buch über diese sechs Stunden
schreibt, die er durch die Stadt gelaufen ist und dachte, dass seine Kinder tot
seien. Aber er kann das noch nicht. Zu nah sei das noch alles.
Eine Schule, an der er vorbei lief und die er zuvor in einem
seiner journalistischen Artikel kritisiert hatte, wegen schlechter und
dilettantischer Bauweise, war eingestürzt. Bis ins letzte Stockwerk. Man hat
gleich gesehen, dass es falsch gebaut sei, sagt Gary. Alle Kinder seien ums
Leben gekommen, niemand habe es mehr aus dem Gebäude geschafft.
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Gary Victor und ich |
Dann reden wir aber auch über meine Heimat und über Berlin.
Gary war ein paar Jahre vor dem Mauerfall als Journalist in Ostberlin und
erinnert sich noch gut an die Tristesse und an all die grauen Farben und die
Strenge die er spürte. Ob es immer noch so sei? Nein, sage ich lachend. Wir
Deutschen haben uns alle Mühe gegeben unsere eigene Geschichte auszuradieren
und bis in die Unerkenntlichkeit zu verändern.
Gary und ich tauschen Ideen aus zu kulturellen Projekten mit
und in Haiti und haben fest vor noch ein ganz konkretes Projekt umzusetzen.
Aber das ist noch zu früh zum erzählen!
Nach vielen herzlichen Umarmungen und einigen Fotos,
verabschieden wir uns und wünschen einander weiterhin viel Erfolg.
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Gary Victor und ich |